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Training mit Konzept

Vier triftige Gründe für ein gutes Trainingskonzept

„Das war ein exzellentes Training: durchdacht, abwechslungsreich und praxisnah. Es hat uns viel Spaß gemacht und wirklich vorangebracht! Vielen Dank!“

Wenn Sie solche Feedbacks nach Ihrem Training bekommen, haben Sie alles richtig gemacht. Ein gut konzipiertes Training kommt an. Es ist wie ein gelungenes Bauwerk, das seine Funktion optimal erfüllt und in dem sich Menschen wohlfühlen. So wie Gebäude geplant und gebaut werden müssen, bevor Menschen einziehen können, so müssen auch Trainings konzipiert und vorbereitet werden. Für viele Trainer ist jedoch genau das der wunde Punkt. „Ich mache ja gerne Schulungen und Trainings, wenn nur diese lästige Konzeptionsarbeit nicht wäre! Mich an den Schreibtisch setzen und dann alles zu Papier bringen, also nein ...“, so denken viele Trainer. Noch mehr hadern Einsteiger, die sich überraschend in der Trainerrolle wiederfinden, wenn es plötzlich heißt: „Sie sind doch Spezialist für die neue Anwendung, da können Sie sicher die Kollegen schulen. Machen Sie doch mal ein Trainingskonzept!“

Der Arbeitsberg erscheint groß und das Gelände unwegsam. Wo soll man anfangen, wo aufhören? Doch gerade wenn das Terrain unübersichtlich ist, empfiehlt sich eine gute Vorbereitung, damit Sie erfolgreich Ihre Aufgaben meistern und sicher am Ziel ankommen.

Es gibt mindestens vier triftige Gründe für eine gute Vorarbeit:

  1. Unternehmen werden anspruchsvoller. Die Zeiten sind vorbei, in denen eine grobe Verständigung über den Trainingstitel und vielleicht noch die Zusatzfrage „Gibt es denn Teilnehmerunterlagen?“ den Auftrag abschließend klärten. Das Trainingsgeschäft ist professioneller geworden. Viele Auftraggeber erwarten klare Ziele, definierte Inhalte und wollen ein fundiertes Trainingskonzept zur Abstimmung vorgelegt bekommen. Das verursacht im ersten Moment mehr Arbeit, hilft aber bei der Klärung des Auftrags ungemein, weil Sie dadurch sicherstellen können, passgenau die richtige Lösung anzubieten. – Das macht dann allen Beteiligten Spaß.
  2. Wenn Sie neu im Trainingsbereich tätig sind, ist eine gute Vorbereitung von unschätzbarem Wert. Eine Gruppe zu steuern kann Herausforderung genug sein. Da hilft es, wenn Sie sich im Vorfeld Gedanken gemacht haben, was Sie inhaltlich mit welchen Methoden erreichen wollen. Diese Vorbereitung sollten Sie in Form eines Regiebuches im Training abrufbar parat haben. Gut vorbereitet haben Sie dann ein paar mehr Gedanken frei für das, was sonst noch so alles in Gruppen passiert. Und es passiert immer etwas. Vorhersehbares und Unvorhersehbares. Vorhersehbar istB., dass mehr oder weniger explizit infrage gestellt wird, wer hier der Chef im Ring ist oder wozu eine spezielle Übung gemacht werden soll (was manchmal auf die gleiche Frage hinausläuft). Aber auch Unvorhersehbares - wie einen Ausfall der Technik oder schwierige Trainingssituationen - bekommen Sie mit Ihrer guten inhaltlichen und methodischen Vorbereitung besser in den Griff und können sich schneller wieder Ihren Teilnehmern zuwenden. – Das macht dann den Teilnehmern Spaß.
  3. Haben Sie bereits viele Trainings durchgeführt, beschäftigt Sie vielleicht etwas ganz anderes: „Das Seminar ‚Erfolgreich Führen‘ habe ich doch schon einmal gemacht ... Das lief damals ziemlich genial! Leider war es so außergewöhnlich, dass ich mich gar nicht mehr genau erinnern kann. Wie war noch der Ablauf und welche Übungen hatten wir denn damals gemacht ...?“ Kennen Sie das leidige Thema? Alles war schon einmal gedacht und erfolgreich durchgeführt ... man müsste sich jetzt nur genau erinnern können. Die Gedanken, die Sie in die Vorbereitung von Trainings stecken, sind kostbare Schätze und wertvolle Zeit. Wenn Sie Ihre Geniestreiche nachvollziehbar in einem Konzept festhalten, können Sie diese im Sinne von Mustertrainings oder Mustermodulen immer wieder verwenden. – Das spart Zeit und Nerven und macht dann Ihnen richtig Spaß.
  4. Trainieren Sie mit mehreren Trainern? Dann ist noch ein weiterer Aspekt zu bedenken: Für unmissverständliche Absprachen, welche Themen in welcher Form und wann bearbeitet werden sollen, ist ein schriftlicher Ablaufplan mit Zeitangaben eine unabdingbare Voraussetzung. Überlassen Sie die Choreografie nicht dem Zufall!

Das Trainingskonzept sichert eine gelungene Inszenierung und eignet sich darüber hinaus zur Dokumentation, die es einspringenden oder nachfolgenden Kollegen leichter macht. – Das macht dann gemeinsam Spaß.

Wie ein gutes Trainingskonzept erstellen können, das diese vielschichtigen Funktionen erfüllt und Kunden überzeugt, dafür bietet das neue Buch „Erfolgreiche Trainingskonzepte“ von Katja Ischebeck Profis und Anfängern bewährte Methoden, Muster und viele Arbeitserleichterungen.

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