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Warum Konzepte häufig scheitern.

Über die häufigsten Gründe für den Misserfolg der Konzeptentwicklung.

Konzepte sind auf dem Vormarsch

Der Begriff Konzept ist in aller Munde und verbreitet sich rasant. In der Geschäftswelt, in der Pädagogik, in der Wissenschaft und Forschung, in der Architektur und Stadtentwicklung, ja selbst bis in den persönlichen Bereich dringt er mit Fitness-, Ernährungs- und Lebenskonzepten vor. Überall und quer durch alle Funktionen werden permanent verschiedenste Konzepte entwickelt. Denn Konzepte braucht man dort, wo Neues entstehen soll oder Bestehendes überarbeitet werden soll. Ca. 20-40% der Arbeit bei höher qualifizierten Kräften beinhaltet mittlerweile die konzeptionelle Erarbeitung von Themen, Produkten oder Prozessen. Tendenz steigend!

Warum scheitern so viele Konzepte?

Bei so einer massiven Investition an Zeit und Geld, muss es doch ganz brauchbare Ergebnisse geben, oder? Tatsächlich ist jedoch häufig das Gegenteil der Fall!

Wie oft haben Sie schon erlebt, wie mit großem Schwung und großen Worten Themen angeschoben, konzeptionelle Ausarbeitungen in Auftrag gegeben und pilotiert werden – um dann zu versanden? Mit diesen Beobachtungen stehen Sie übrigens nicht alleine da: Denn ca. 70 Prozent der Konzepte scheitern.
In meinen vielen Gesprächen, Workshops, Trainings rund um das Thema Konzept konnte ich sehr prägnant zentrale Misserfolgsfaktoren erheben: Die größten Hürden zum Erfolg sind unklare Ziele und mangelnde Kommunikation mit dem Auftraggeber und mit den Stakeholdern. Interessanterweise sind das alles Kommunikationsthemen: Sie betreffen zum einen die direkte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer und zum anderen die Kommunikation in das Unternehmen hinein. Bemerkenswert, dass diese Abstimmungsthemen, die ja vergleichbar einfach zu bewältigen sind, weit vor anderen Themen wie mangelnder Ressourcen und zu hoher Anforderungen liegen.

Es geht auch anders

Die gute Nachricht ist, dass diese Faktoren sowohl von Seiten des Auftraggebers als auch des Auftragnehmers durchaus steuerbar sind. Mit einem geschärften Bewusstsein für die Prozesse und Stolpersteine und etwas Handwerkszeug lassen sich diese Misserfolgsfaktoren einfach in Erfolgsfaktoren für Konzepte und Projekte umwandeln.
Lesen Sie weiter im nächsten Blog über die fünf einfachen Regeln für den Konzepterfolg.

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