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Kreativ mit Technik

Das Denken aus den Rillen schubsen

Damit etwas Neues entstehen kann, müssen wir unsere Gedanken aus den gewohnten Denkrillen schubsen. Kreativitätstechniken versuchen dafür optimale Bedingungen zu schaffen und Denkblockaden abzubauen. Manchmal gehen sie dabei seltsame Wege und fordern uns beispielsweise auf, die Fragestellung auf den Kopf zu stellen. So wird dann aus der Fragestellung „Was können wir tun, um die Außendarstellung unserer Firma zu verbessern?“ die Arbeitsthese: „Was können wir tun, um die Außendarstellung unserer Firma zu verschlechtern? oder „Was müssen wir tun, um Kunden davon abzuhalten, zu uns zu kommen?“ Was zunächst seltsam anmutet, ist aber gezielt und gewollt.

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Kreativ mit Konzept

„Liebe Leser, diese Woche fiel uns leider nichts ein“

Diese provokante Aussage füllte letzte Woche die Hälfte der Titelseite der Zeit. Der Leitartikel befasste sich mit der Frage nach dem Ursprung der Kreativität. Woher kommt die Inspiration? Ist sie göttliche Eingebung (so die Antike) oder ein zufälliges Zusammentreffen von bereits vorhandenen Dingen? Und was braucht Kreativität um sich entfalten zu können?
Verschiedene Autoren, Philosophen und ein Modedesigner kamen in der Zeit zu Wort und beschrieben verschiedene Wege wie z.B. die Entfachung der Inspiration durch unerreichbare Musen (Johann Wolfgang von Goethe, der 1700 Briefe an die verheiratete Frau von Stein schrieb) oder eher geduldiges Warten (10 Jahre!) auf einem Sofa. So soll Samuel Becketts „Warten auf Godot“ entstanden sein.

1700 Briefe und 10-jähriges Warten ist kein Konzept für Kreativität, welches zu den Anforderungen unserer heutigen Zeit passt. In der modernen Welt sind wir lieber unabhängiger und wollen schneller zum Ziel kommen.

Die gute Nachricht ist, dass Kreativität zu einem guten Teil steuerbar und erlernbar ist. Die Hirnforschung hat gezeigt, dass Kreativität verschiedene Herausforderungen und Denkhaltungen erfordert. Und mit Konzept funktioniert das wesentlich besser und effizienter.

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Konzepte effizient erstellen

Tipps für den Start der Konzeptarbeit

Wie erstelle ich Konzepte effizient? Diese geseufzte Frage höre ich immer wieder in meinen Trainings. Der Schreibtisch ist voll, die Mailbox blinkt hektisch und die To do Liste umfasst mittlerweile mehrere Seiten. Und dann kommt auch noch der Auftrag ein Konzept zu erstellen dazu…

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Training mit Konzept

Vier triftige Gründe für ein gutes Trainingskonzept

„Das war ein exzellentes Training: durchdacht, abwechslungsreich und praxisnah. Es hat uns viel Spaß gemacht und wirklich vorangebracht! Vielen Dank!“

Wenn Sie solche Feedbacks nach Ihrem Training bekommen, haben Sie alles richtig gemacht. Ein gut konzipiertes Training kommt an. Es ist wie ein gelungenes Bauwerk, das seine Funktion optimal erfüllt und in dem sich Menschen wohlfühlen. So wie Gebäude geplant und gebaut werden müssen, bevor Menschen einziehen können, so müssen auch Trainings konzipiert und vorbereitet werden. Für viele Trainer ist jedoch genau das der wunde Punkt. „Ich mache ja gerne Schulungen und Trainings, wenn nur diese lästige Konzeptionsarbeit nicht wäre! Mich an den Schreibtisch setzen und dann alles zu Papier bringen, also nein ...“, so denken viele Trainer. Noch mehr hadern Einsteiger, die sich überraschend in der Trainerrolle wiederfinden, wenn es plötzlich heißt: „Sie sind doch Spezialist für die neue Anwendung, da können Sie sicher die Kollegen schulen. Machen Sie doch mal ein Trainingskonzept!“

Der Arbeitsberg erscheint groß und das Gelände unwegsam. Wo soll man anfangen, wo aufhören? Doch gerade wenn das Terrain unübersichtlich ist, empfiehlt sich eine gute Vorbereitung, damit Sie erfolgreich Ihre Aufgaben meistern und sicher am Ziel ankommen.

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Die Kunst der Problemerkennung

Wohin mit 10.000 Mehlsäcken?

Neulich im Kreativitätstraining brachte eine Teilnehmerin ein interessantes Thema mit: Nämlich 10.000 Mehlsäcke. Nicht physisch natürlich. Stattdessen äußerte sie die Frage, wie sie - in dem Werk in dem sie als Lebensmitteltechnikerin arbeite - dieses Testmaterial lagern könne.

Die Last dieser Säcke, die auf den zarten Schultern ruhte, war deutlich im Trainingsraum zu spüren. Da war Kreativität gefragt, so war der allgemeine Beschluss. Hier musste eine Lösung gefunden werden.Natürlich eilten die Kollegen schnell mit vielen Ideen zu Hilfe:

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